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Vom Klassenzimmer ins Kunsthaus

Werden Sie Teil des Projekts «Vom Klassenzimmer ins Kunsthaus» – und lassen Sie Ihr Haus lebendig werden! Das Projekt bringt Schulen und kulturelle Institutionen auf inspirierende Weise zusammen. Gemeinsam mit engagierten Lehrpersonen entwickeln Sie neue Wege, um junge Menschen für Kunst zu begeistern und die digitale Dimension Ihres Hauses zu erweitern. Im Verlauf des Schuljahres gestalten Schüler:innen eigene visuelle und akustische Beiträge zu ausgewählten Werken, die mithilfe von Augmented Reality (AR) im Ausstellungsraum sichtbar und hörbar werden. Den krönenden Abschluss bildet eine öffentliche Vernissage in Ihrem Haus – ein Ereignis, das Schule, Museum und Öffentlichkeit miteinander verbindet. So entsteht ein innovativer Dialog zwischen analoger und digitaler Vermittlung, der jungen Menschen kreative Zugänge eröffnet und Ihre Institution als lebendigen Lern- und Erlebnisort sichtbar macht.

Vom Klassenzimmer ins Kunsthaus ist ein Weiterbildungs- und Vermittlungsprojekt, das Lehrpersonen dazu befähigt, mit ihren Klassen innovative digitale Medienproduktionen im Dialog mit Kunstwerken einer kulturellen Institution zu entwickeln.

Die Weiterbildung für Lehrpersonen umfasst drei Halbtage, die jeweils in der Institution stattfinden. Dabei erwerben die Teilnehmenden praxisnahes Wissen über Tools für Medienproduktion und Postproduktion sowie ein grundlegendes Verständnis für Augmented Reality (AR). Sie lernen, wie AR funktioniert, wie sie diese Technologie mit ihren Schüler:innen thematisieren können und wie sich Medienproduktionen (Erlebnisse) via AR-Umgebung mit Kunstwerken verbinden lassen.
Ergänzend erhalten die Teilnehmenden ein individuelles Online-Coaching in Form eines Co-Kreationsprozesses, in dem ihre Projektideen geschärft und weiterentwickelt werden.

Im Laufe des Schuljahres setzen die Lehrpersonen ihre Projektideen mit ihren Klassen um. Die Schüler:innen gestalten eigene visuelle oder akustische Beiträge zu ausgewählten Werken der Institution. Dabei bleibt genügend Raum für die selbstständige, kreative Entfaltung. Über einen AR-Rundgang werden die entstandenen Produktionen im Ausstellungsraum zugänglich gemacht, sodass ein zusätzlicher digitaler Zugang zu den Kunstwerken entsteht.

Den feierlichen Höhepunkt bildet eine Vernissage in der Institution, bei der die Beiträge der Schulklassen öffentlich präsentiert werden. Damit wird nicht nur die Auseinandersetzung der Schüler:innen mit Kunstwerken sichtbar, sondern es wird auch eine Brücke zwischen Schule, digitaler Medienkultur und kultureller Institution geschlagen. Das Projekt eröffnet neue Zugänge zur Kunst, macht kreative Prozesse junger Menschen erfahrbar und bringt die analoge und digitale Welt in einen fruchtbaren Dialog.

21st Century Skills fördern: Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken werden gezielt gestärkt. Darüber hinaus entwickeln die Lernenden überfachliche Kompetenzen wie das Einbringen individueller Stärken oder die Zusammenarbeit im Team.
Anwendungskompetenzen gemäss Lehrplan 21 umsetzen: Der Kurs unterstützt Lehrpersonen und Schüler:innen darin, digitale Medien verantwortungsbewusst und zielgerichtet einzusetzen.
Kunstvermittlung erweitern: Durch digitale Medienproduktionen erschliessen Schüler:innen neue Perspektiven auf Kunstwerke und machen ihre eigenen Sichtweisen sichtbar.
Kreativität und Partizipation stärken: Schüler:innen gestalten eigene Beiträge und erleben, wie ihre Arbeiten in der kulturellen Institution öffentlich wertgeschätzt werden.
Schule und kulturelle Institutionen vernetzen: Die Zusammenarbeit schafft nachhaltige Beziehungen zwischen Bildungsinstitutionen und Kulturhäusern.
Praxisnahe Qualifizierung der Lehrpersonen: Lehrpersonen erhalten methodisch-didaktisches Rüstzeug, um Medienproduktionen im Unterricht umzusetzen und sinnvoll mit Kunstwerken zu verknüpfen.

Positionierung des Museums als offene, partizipative Plattform: Durch die Sichtbarmachung der Auseinandersetzung von Schüler:innen mit Kunst präsentiert sich das Museum als offener Erlebnisort. Augmented Reality (AR) ergänzt die Werke um eine zusätzliche Vermittlungsebene – ohne in die Ausstellung einzugreifen.

Positive Wahrnehmung des Museums: Die Erfahrungen im Aargauer Kunsthaus mit «Vom Klassenzimmer ins Kunsthaus» (2024/25) zeigen eine positive Wahrnehmung des Museums. Wenn Kinder und Jugendliche ihre eigene Auseinandersetzung mit Kunst im Museum präsentieren dürfen, erleben sie Wertschätzung und Zugehörigkeit. Das motiviert sie nachhaltig und lässt das Museum zu einem Ort werden, an den sie gerne zurückkehren.

Neue Perspektiven und Generationendialog: Die Arbeiten der Schüler:innen eröffnen den Besuchenden frische, oft überraschende Blickwinkel auf die Werke und beleben besonders auch Sammlungsausstellungen. Sie fördern den Austausch zwischen den Generationen und bringen Erwachsenen die Sichtweise von Kindern und Jugendlichen näher.

Positionierung des Museums als (dritter) Lernort: Durch die Verbindung von Lehrer:innen-Weiterbildung und der aktiven Beteiligung von Schüler:innen wird das Museum zum «dritten Ort» des Lernens – für Lehrpersonen und Schüler:innen.

Innovation durch AR: AR zählt – neben KI – zu den zukunftsweisendsten Museumstechnologien. Das Projekt vermittelt den Mitarbeitenden praxisnahes Know-how und stärkt das Museum als innovative Institution.

Einfache, ressourcenschonende Umsetzung mit Artverse: Der erprobte Einsatz der Artverse-App ermöglicht flexibles, intuitives und effizientes Arbeiten, bei dem die Inhalte im Mittelpunkt stehen. Der Aufwand für das Museum bleibt minimal, da keine technische Vorkenntnisse nötig sind.

Sichtbarkeit und Reichweite: Das Projekt erzeugt hochwertige Inhalte für Social Media, die Website und die Pressearbeit.

Ich finde es wichtig, dass meine Schülerinnen und Schüler beim Einsatz digitaler Medien im Kindergarten eine Verbindung zur analogen Welt machen können. Mit dem Projekt «Vom Klassenzimmer ins Kunsthaus» geschieht dies automatisch, da bestehende Kunstwerke neu interpretiert werden. Mit diesem Projekt ist es möglich, Kinder bereits im Kindergarten an Kunst und neue Technologien heranzuführen.
Jeannette Gautschi, Lehrperson Kindergarten, Kindergarten Küttigen

Das Projekt «Vom Klassenzimmer ins Kunsthaus» war für alle Beteiligten in vielerlei Hinsicht sehr ertragreich. Die Schülerinnen und Schüler konnten ein breites Spektrum an Kompetenzen anwenden und enorme Fortschritte erzielen. Solche Projekte fördern wesentliche Kernkompetenzen des 21. Jahrhunderts, darunter Kreativität, Kollaboration, Kommunikation und digitale Kompetenz. Die gute Zusammenarbeit mit den Eltern und unserem Schulleiter Jörg Sennrich ist ein weiterer Aspekt, der zum Erfolg dieses Projekts beigetragen hat.
Nathalie Schoch, Lehrperson Unterstufe, Kreisschule Chestenberg

Das Kooperationsprojekt Vom Klassenzimmer ins Kunsthaus trägt zum strategischen Schwerpunkt Partizipation im Aargauer Kunsthaus bei. Die Resultate der Auseinandersetzung von Schülerinnen und Schülern mit Sammlungswerken ermöglichen ungewöhnliche Blickwinkel.
Katharina Ammann, Direktorin Aargauer Kunsthaus

Mit dem Kooperationsprojekt Vom Klassenzimmer ins Kunsthaus erweitern wir unsere intensive Zusammenarbeit mit Schulen im Kanton Aargau. Schülerinnen und Schüler verschiedener Stufen befassen sich dabei nicht nur intensiv mit Sammlungswerken des Aargauer Kunsthauses, sondern lernen mit Augmented Reality auch eine der wichtigsten digitalen Technologien kennen.
Silja Burch, Leiterin Vermittlung und Mitglied der Geschäftsleitung Aargauer Kunsthaus

Der Kurs wird in Kooperation mit Kursleitenden der Beratungsstelle imedias und der Firma Studio Freisicht durchgeführt.
Jan Lässig arbeitet bei Studio Freisicht als Multimediaproduzent und Projektleiter. Zudem ist er im Aargauer Kunsthaus als Fachspezialist Vermittlung tätig und verantwortet dort digitale Ausstellungs- und Vermittlungsprojekte. In dieser Funktion begleitete er die ersten beiden Durchführungen von «Vom Klassenzimmer ins Kunsthaus». Seine Erfahrung und seine Begeisterung für dieses Format teilt er gerne mit anderen kulturellen Institutionen.
Als zweite Kursleitung stehen von imedias erfahrene Dozierende zur Verfügung, welche bereits verschiedene Schulklassen auf dem Weg vom Klassenzimmer ins Kunsthaus begleitet haben.

Lehrpersonen aus allen Zyklen, welche mit Schulklassen Umsetzungen zu den Kunstwerken des Museums durchführen können.
Mind. 12, max. 18 Lehrpersonen

Die Kosten für die Teilnehmenden variieren je nach Anzahl Lehrpersonen. Bei einem eigenen Beitrag reduzieren sich diese anteilsmässig.*

Kosten bei 12 Teilnehmenden: CHF 900.- pro TN
Kosten bei 15 Teilnehmenden: CHF 760.- pro TN
Kosten bei 18 Teilnehmenden: CHF 665.- pro TN

Diese Kosten beinhalten:

  • 3 Halbtage Weiterbildung vor Ort im Kunstmuseum (2 Kursleitende)
  • 1 Halbtag Vernissage vor Ort im Kunstmuseum (2 Kursleitende)
  • Online-Coaching (pro TN 30 Minuten)
  • Softwarelizenz für ein Jahr und Postproduktion
  • Unterstützung bei der Bewerbung des Angebots

*Die Spesen der Kursleitenden, evtl. Verpflegung der Kursteilnehmenden und Eintritte ins Museum gehen zu Lasten des Museums.

Das Museum stellt Rechnung an die Kursteilnehmenden und begleicht die Aufwände der involvierten Institutionen (PH FHNW und Freisicht) direkt.

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